Was ist Tantra?
Tantra ist kein akrobatischer Sex. Und es ist auch kein Räucherstäbchen Ritual für besondere Abende.
Tantra ist ein Weg der verkörperten Präsenz. Ein bewusster Zugang zu Lebendigkeit, Sinnlichkeit und Verbindung. Mit dir selbst und mit deinem Gegenüber.
Ursprünglich stammt Tantra aus Indien und ist ein über 1500 Jahre alter spiritueller Pfad. Im Sanskrit bedeutet Tantra Ausdehnung des Bewusstseins. Im Gegensatz zu vielen anderen spirituellen Wegen wird im Tantra der Körper nicht abgelehnt, sondern wertgeschätzt. Mit all seiner Sinnlichkeit, Wahrnehmung und Lebenskraft.
Für wen ist Tantra?
Viele Menschen verbinden Tantra mit Nacktheit, Sexualität oder bestimmten Ritualen. Das kann ein Teil von Tantra sein, ist aber nicht sein Kern.
Der eigentliche Kern von Tantra ist Präsenz, Bewusstheit und Verbindung.
Tantra beginnt nicht mit einem anderen Menschen. Es beginnt bei dir. Du musst weder besonders flexibel noch spirituell sein. Offenheit und Neugier reichen aus.
Tantra als Weg der Erfahrung
Tantra ist ein erfahrungsbasierter Weg.
Nicht Theorie, sondern Erleben steht im Mittelpunkt.
Wirkliche Erkenntnis entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch gelebte Erfahrung im eigenen Körper.
Im Tantra wird der Körper als Quelle von Wissen verstanden. Er ist Träger von Emotionen, Erinnerungen und Wahrheit.
Der Körper lügt nicht.
Darum arbeite ich in meinen Kursen mit Atem, Bewegung, Meditation und bewusster Berührung.
Berührung nicht als Technik, sondern als Sprache jenseits von Worten.
Denn viele Ebenen von Nähe lassen sich nicht erklären, sondern nur spüren.
Tantra als Lebensphilosophie
Für mich ist Tantra keine Methode, sondern eine Haltung zum Leben. Ein "Ja" zum Leben in all seinen Facetten.
Tantra lädt dazu ein, sich selbst liebevoll wahrzunehmen. Selbstliebe zu kultivieren.
Denn nur wer sich selbst spürt und annimmt, kann auch echte Nähe mit anderen erleben.
Tantra bedeutet, den eigenen Weg zu finden. Authentisch zu leben. Nicht zu funktionieren, sondern zu fühlen. Die eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und ernst zu nehmen.
Es ist ein Weg der Weichheit, der Toleranz und des Nichtwertens.
Ein Weg, der Beziehung. Nicht über Kontrolle, sondern über Präsenz.
Tantra braucht keinen Partner
Viele Übungen richten sich an die Beziehung zu dir selbst.
Atemarbeit, Körperwahrnehmung und bewusste Selbstberührung helfen, die eigene Lebenskraft zu aktivieren. Diese Kraft wird im Tantra oft Kundalini genannt, ist aber nichts anderes als Lebendigkeit.
Ob alleine oder in Beziehung. Beides ist gleichwertig.
Tantra im Alltag
Tantra zeigt sich nicht nur im Seminarraum oder im Bett. Es zeigt sich im Alltag.
In der Art, wie du atmest.
Wie du dich berührst.
Wie bewusst du einen Moment erlebst.
Oft geht es weniger darum, was wir tun, sondern wie wir es tun. Mit Aufmerksamkeit. Mit Präsenz. Mit Genuss.
Meine Einladung
Tantra ist für mich ein Weg der Lebensfreude.
Ein Weg, der Nähe vertieft. Und Beziehung lebendig macht.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du hier meine Angebote für Frauen und Angebote für Paare. Und hör dir unbedingt auch meinen Podcast an „Was ist Tantra wirklich?“ an. Dort spreche ich ausführlicher über Tantra, jenseits von Mythen und Missverständnissen.